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Splitter und Miszellen

Eröffnung der Saison

Die Kursaison wurde alljährlich am Abend am 1. Mai durch ein Konzert auf der Kolonnade eröffnet. Schon mehrere Tage zuvor versammelten sich die Badorchestermusiker, die im Winter in Grosstädten wirkten. Am ersten Maisonntag pflegte man feierlich die Wasserquellen zu weihen. Durch die Quellen- weihe wurde die Saison offiziell gestartet.
Diese Gewohnheit blieb bis heute erhalten und so stellt auch die feierliche Eröffnung der Saison mit einem Kulturprogramm einen untrennbaren Bestandteil des Heilbadlebens dar. Möchten Sie die Saisoneröffnung auch erleben, besuchen Sie Marienbad am zweiten Maisamstag.

Speise und Musik

Eine bedeutende Rolle beim Essen spielte die Tafelmusik. Es wurde seit jeher betont, dass Musik Verdauung und Digestion unterstütze. Deshalb musizierten kleine Orchester für die Kurgäste zum Essen, bei Ansprachen und Trinksprüchen. Die Tafelmusik pflegte sehr gut ausgewählt zu sein und richtete sich nach der Zusammensetzung der Tafelgäste. Bei feierlichen Gelegenheiten wurde das Repertoire sogar auf seidenen Speisekarten gedruckt. Bei dem Festabendessen zum Anlass des offiziellen Treffens des schon hochbetagten Monarchen Franz Josef I. und des englischen Königs Edward VII. am 16. August 1904 spielte eine Kammermusik des Badorchesters nach dem vorgedruckten Programm. Und was wurde aufgetischt? Schildkrötensuppe. Suppe der Königin. Forellen, neue Kartoffeln, Spinat, Mohrrübe. Rehrücken. Rebhuhn mit Preiselbeeren. Poularde vom Grill. Eis mit Schokolade, Erdbeeren mit Schlagsahne…

"Der Magen des Kurorts"

Friedrich Sperling (1928) veröffentlichte ausführliche Angaben über den Nahrungsmittelverbrauch in Marienbad in 1927.
Was verzehrte man jeden Tag? Der Tagesverbrauch betrug 500 kg Kaffee, 50 kg Tee, 3 500 Brotlaib, 80 000 Brötchen, 10 000 Stück Grahambrot und trockener Backwaren. Das Kurleben wurde jeden Tag mit bis 3 000 kg Zucker süss gemacht und dazu verschluckte man noch 60 000 Eiern. Weiter verbrauchte man 10 000 Liter Milch, 2 000 kg Butter zum Schmieren und Speisezubereitung...
Es wurden jeden Tag 1 000 kg Apfelsinen, 6 000 Stück Zitronen, 10 000 kg Fleisch und Räucherwaren verspeist und dazu noch 150 Prager Schinken zu je 5 Kg. Ferner noch 250 Tauben, 800 Hühnchen, 250 Enten und Gänse, 1 000 kg Fische. Man trank 500 Liter Wein, 16 000 Halbliter Bier und dazu noch eine unfeststellbare Menge vom Mineralwasser direkt na den Quellen.

Der reichste Gast

Obwohl Marinenbad in der Vergangenheit von vielen reichen Königen und Herrschern, wohlhabenden russischen Grossherzogen sowie auch von westländischen Millionären, wie Morgan, welcher den Panamakanalbau finanzierte, Ölmagnat Gulbenkian oder der französische Automobilkönig Renault, besuchten, gilt als der reichste Gast, der je die Stadt besuchte, der persische Schach Muzzefír-Eddin, Der Herrscher von Persien in 1896 – 1907. Er besuchte Marienbad in 1900. Dieser Besuch war für Marienbad eine sehr kostspielige Angelegenheit, denn der Schach konnte unmittelbar vor seiner Ankunft einem Attentat in Brüssel nur knapp entkommen und deshalb mussten sehr komplizierte Sicherheitsmassnahmen getroffen werden.

Der Schach war sehr freundlich und zuvorkommend gegenüber den Kindern. Er pflegte bei seinen Spaziergängen und vom Balkon aus Kleingeld zu verteilen. Er zeichnete auch viele bedeutende Personen der Stadt mit persischen Orden, vor allem seine Polizeischutzeinheit, aus. Zu den Leuten, die in seiner Gunst standen, zählte auch der Apotheker Karel Brem. Der Schach benötigte für sich selbst und auch für seine Begleitung ausser den Kuranwendungen auch eine grosse Menge von Medikamenten. Für die Medikamentenlieferungen wurde Brem zum persischen Hofapotheker ernannt und der Schach verlieh ihm der Orden des Löwen und der Sonne der IV. Klasse.

Das längste Telegramm

Zu Zeiten der häufigen Besuchen des englischen Königs Edward VII weilte in Marienbad auch der englische Politiker Sir Henry Cambell-Bonnerman. Er stand im regen Verkehr mit London im September 1899 über die Angelegenheiten des bevorstehenden Burenkriegs in Südafrika. Im September 1899 erhielt er ein Telegram der britischen Transvaalkommission, das mehr als 16.000 Worte enthielt! Es handelte sich wohl um das längste Telegramm, das je in Marienbad empfangen wurde.

Aus dem Buch:
Křížek V., Švandrlík R.: 106 x Mariánské Lázně, aneb vyprávění o městě, kterému postačilo sto let k dosažení světové proslulosti, Západočeské nakladatelství 1990

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